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Deckenverkleidungen für Küchen und Bäder

21.11.2014
Bei der Realisierung der Wandtäfelungen und Deckenverkleidungen wird unterschieden in trockene Räume sowie Küchen und Bäder. In den beiden letztgenannten Räumen muss die Unterkonstruktion aufwendiger gestaltet werden, denn diese Wandtäfelungen und Deckenverkleidungen müssen unbedingt mit einer wirkungsvollen Hinterlüftung versehen werden. Der Fachbetrieb und die versierten Handwerker kennen sich da bestens aus. Ein Schreinermeister versteht eigentlich sein Handwerk und weiß genau Bescheid, auf was beim Einbau von Holz in Wohngebäuden zu achten ist. Auch wird er vor dem Einbau die Feuchtigkeit des Bauwerks prüfen.

© Günter Menzl - Fotolia.com
Deckenverkleidungen für Küchen und Bäder

Die Unterkonstruktion ist sehr wichtig und muss die Regeln der Bauphysik beachten. Besonders wichtig ist dies, wenn mit Dämmmaterial hinter der Verkleidung gearbeitet wird. In einigen Fällen ist auch eine zusätzliche Dampfsperre notwendig. Diese dampfbremsende Folie wird über der Dämmschicht angetackert und verhindert wirkungsvoll gerade in Feuchträumen die Kondenswasserbildung an der kälteren Außenseite der Dämmung. Wenn dies nicht gemacht wird, bildet sich Schimmel, was sehr unangenehm ist.

Vom optischen Aspekt her bietet es sich an in kleineren Räumen helle Hölzer einzusetzen. Größere Räume können auch mit dunkleren Hölzern verkleidet werden. Größere Räume werden auch gern mit Kassettendecken und Scheinbalken optisch unterteilt. Für die Herstellung einer Wandvertäfelung oder Deckenverkleidung benötigt man nicht viel Werkzeug. Lediglich Wasserwaage, Zollstock, Winkelmesser, entsprechende Sägen manuell oder elektrisch, einen Nagelhalter und die passenden Profilbrettklammern sind notwendig. Sehr wichtig ist eine gute Planung der Holzverkleidung um, das optimale Aussehen nach Fertigstellung zu erreichen. Dazu dient ein Verlegeplan, der mit der Unterkonstruktion passen muss. Es ist auch angebracht die Hölzer vorher zu sortieren, da beim Naturwerkstoff Holz auch beträchtliche Farbunterschiede auftreten können. So erkennt man auch beschädigte und verzogene Bretter vor der Montage.

Bei der Deckenverkleidung können die gleichen Paneelen oder Profilbretter wie für Wandverkleidungen eingesetzt werden. Zur Befestigung der Unterkonstruktion sind zugelassene Durchsteckdübel zu verwenden. Die Lattenabstände sind bei der Deckenverkleidung geringer als bei der Wandverkleidung, da ja die ganze Last aufgenommen werden muss. Bei Holzkassettenvertäfelungen gibt es im Fachhandel Komplettsysteme. Im Innenausbau tätige Handwerker kennen sich damit aus und haben diese Systeme in der Ausbildung erlernt. Ist alles fertig, können diese Holzverkleidungen über viele Jahre genutzt werden.
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