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Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung. Teil 5

06.November.2011
Im Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung ist eine wichtige Abteilung die Profil- und Werkzeugschleiferei.
In dieser werden neue Werkzeuge geschliffen und auch Reparaturen an vorhandenen Werkzeugen durchgeführt. Das Spektrum der Arbeiten ist vielseitig. Daher sind die Mitarbeiter dieser Abteilung hoch qualifiziert und kennen sich mit Werkzeugen und Werkzeugschneiden bestens aus. Dies beruht auf einer fundierten Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung in diesem Handwerk. Je nach Schwierigkeitsgrad der Arbeiten wird die Ausbildung vorgenommen, um dieses Handwerk bestens zu beherrschen. Geschliffen werden vor allem gehärtete Werkzeugstähle. Die Präzision der Arbeiten bewegt sich im Hundertstel- und Tausendstelmillimeterbereich. In diesem Handwerk sind neben präzisen Maschinen auch die Erfahrungen der Mitarbeiter entscheidend für diese hohe Genauigkeit.
Der Mitarbeiter dieser Abteilung kennt die Werkzeuge und seine Werkzeugmaschinen genau und kann damit für dieses Handwerk optimale Ergebnisse erzielen. Die spezielle Ausbildung erfolgt meist in den entsprechenden Abteilungen.

Der Maschinenpark der Abteilung für Werkzeugschleifarbeiten besteht aus verschiedenen Maschinen für die unterschiedlichsten Arbeiten. Grundsätzlich sind Rund- und Flachschleifmaschinen vorhanden. Weiterhin wird dabei noch unterschieden in Innenrund- und Außenrundschleifen. Beim Flachschleifen bedient sich der Fachmann verschiedenster Hilfsmittel, um bestimmte Bearbeitungsaufgaben durchzuführen. Zusätzlich zu diesem Standardmaschinenpark sind noch spezielle Werkzeugschleifmaschinen vorhanden. Diese können Bohrer, Senker und Fräser schleifen oder auch Sägeblätter bearbeiten. Auch Maschinen für Bandsägeblätter werden genutzt, da die Bandsägeblätter im Zuschnitt benötigt werden. Unterschieden wird ebenfalls in konventionelle Maschinentechnik und CNC-gesteuerte Maschinentechnik.

Die Flachschleifmaschine besitzt einen Schleifkopf, der in der Höhe verstellbar ist. Als Werkstückträger fungiert ein Arbeitstisch, der in der Regel eine horizontale Bewegung ausführt und in der anderen horizontalen Achse durch automatische oder manuelle Zustellung den Späneabtrag vom Material ermöglicht. Die Tischbewegung ist meist stufenlos einstellbar. Verschiedene Geschwindigkeiten ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Werkstoffe und Bearbeitungsaufgaben. Die Werkstücke werden entweder mit Spannern auf dem Werkzeugtisch befestigt oder auch von einer Magnetspannplatte gehalten. Die Magnetspannplatte ist am weitesten verbreitet und muss sehr präzise sein. Auf dieser Magnetspannplatte lassen sich auch spezielle Hilfsvorrichtungen befestigen, mit denen die Werkstücke beziehungsweise Werkzeuge gespannt werden. Einige davon sind das Sinuslineal oder der Anspannwinkel. Begrenzungen und Anschläge werden häufig mit geschliffenen Parallelschraubzwingen arretiert.
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