Goggle +
Twitter
Facebook
Handwerkernet auf Blogger
flipboard
Linkedin
Google +
      Impressum

Werkzeugbau für den Stahlbau und Anlagenbau

von: Roland u. Barthenheier
25.11.2014
In Betrieben zum Bau von Industrieanlagen ist der Stahlbau anzutreffen. Dies können Betriebe aus dem Handwerk sein oder auch Betriebe für Metallverarbeitung. Eine spezielle Richtung ist der Edelstahlbau, der für Anlagen in der chemischen Industrie und Lebensmittelherstellung benötigt wird. Diese Betriebe sind im engeren Sinne handwerkliche Betriebe und beschäftigen sich mit der Herstellung von Industrieanlagen. Das Handwerk ist auch Zulieferer für Normteile, die im Stahlbaubetrieb verwendet werden. Da es notwendig ist, bestimmte Werkzeuge und Vorrichtungen herzustellen, ist diesen Betrieben ein Werkzeugbau und Formenbau angegliedert. Nicht alle spezifischen Werkzeuge und Vorrichtungen können extern beauftragt werden. Auch ist es sinnvoll die Wartung vorhandener Hilfsmittel selbst im Betrieb zu realisieren, um lange Stillstandszeiten zu vermeiden. Eine weitere Aufgabe vom Werkzeugbau ist die Wartung der eingesetzten Elektrohandwerkzeuge und das Schleifen der Werkzeuge, die in der Produktion und Zerspanungstechnik eingesetzt werden. Somit ergibt sich für den Werkzeugbau ein umfangreiches Arbeitsgebiet. Benötigt der Betrieb vielerlei Biegevorrichtungen und arbeitet vielleicht auch mit Spritzgussmaschinen, dann ist dem Werkzeugbau ein Formenbau angegliedert. Dieser stellt die Biegewerkzeuge und Spritzgusswerkzeuge her und übernimmt die laufende Wartung.

© industrieblick - Fotolia.com
Lebensmittelanlage

Der Stahlbau und Edelstahlbau für Industrieanlagen ist charakterisiert durch Maschinen für den Zuschnitt und die Umformung von Stangenmaterial und Blechen. Auch fallen jede Menge Schweißarbeiten im Stahlbau an. Die Schweißnähte müssen vorbereitet und nachher verputzt werden. Das geschieht an speziellen Maschinen oder von Hand mit Hilfe von Geradschleifern und Winkelschleifern. Diese Werkzeugmaschinen laufen sehr hochtourig und werden durch eine Druckluftturbine angetrieben. Der Rotor besitzt Lamellen, die verschleißen und von Zeit zu Zeit im Werkzeugbau gewechselt werden müssen. Der Formenbau wiederum erstellt die Biegewerkzeuge, die in Exenterpressen oder hydraulische Pressen eingebaut werden, um Materialien in Form zu bringen. Diese Werkzeuge unterliegen natürlich auch einem gewissen Verschleiß. Die Metallverarbeitung ist im Stahlbau das Haupttätigkeitsfeld. Im Edelstahlbau sind die Werkzeuge noch größeren Belastungen ausgesetzt.

Viele Betriebe der Metallverarbeitung beschäftigen sich auch mit der Ausbildung von Lehrlingen, um eigenen Nachwuchs im Stammpersonal heranzubilden. Diese Ausbildung ist sehr anspruchsvoll.

© ehrenberg-bilder - Fotolia.com
Ausbildung in der Metallverarbeitung

Spezielle Ausbildungsrichtungen garantieren eine Ausbildung für Facharbeiter, die im Werkzeugbau und Formenbau tätig sind. Dies beinhaltet umfangreiche Kenntnisse in der Werkstoffkunde und in der Werkzeugtechnik. Auch im Handwerk sind die Lehrlinge später einsetzbar, wenn diese über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Der Edelstahlbau und der Bau von Industrieanlagen erfordern spezielle Kenntnisse, die in der Ausbildung gelehrt werden. Ein Teil der Ausbildung wird im Handwerk oder auch direkt im Betrieb der Metallverarbeitung realisiert. Das Handwerk und die Industrie unterhalten auch spezielle Ausbildungszentren.
Text- ausschließliche Nutzungsrechte liegen bei www.handwerkernet.de

So können Sie bei uns suchen:
Unsere Verzeichnisseiten

Zur Startseite des Branchenverzeichnis Handwerkernet      Valid HTML 4.01 Transitional