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Subunternehmen im Bauhandwerk.

18.11.2014
Subunternehmen sind auf der Baustelle auch kostengünstiger als große Firmen.
Das ergibt sich dadurch, dass diese Bauunternehmen eine sehr schlanke Verwaltung besitzen und äußerst flexibel sind. Diese Vorteile ermöglichen vielfältige Arbeitsangebote. Dabei hat der Subunternehmer mittlerweile einen besseren Stand als vor einigen Jahren. Die beauftragenden Firmen sind nach der aktuellen Gesetzgebung besser gegen Zahlungsausfälle geschützt. Der Generalauftragnehmer ist verpflichtet, nach Geldeingang dieses zügig an die Subunternehmer weiterzureichen. Forderungsausfälle gegenüber Generalunternehmen haben in der Vergangenheit vielen kleinen Firmen existenzbedrohende Liquiditätsprobleme gebracht. Das wurde 2009 durch die Gesetzgebung geändert. Kurios ist, wie diese neue Gesetzgebung entstanden ist. Zwei größere Bauunternehmen haben sich an die Gerichte gewandt, denn sie meinten sie werden durch die zügige Weitergabe der Gelder an die Subunternehmer in der Berufsfreiheit verletzt.
Die Karlsruher Richter vom Verfassungsgericht stärkten aber entgegen dem Wunsch der zwei Bauunternehmen die Rechte der Subunternehmen. Das sind positive Entwicklungen für kleinere Firmen. Diese haben bei Zahlungsausfällen enorme Probleme, denn sie müssen genauso Material vorfinanzieren, Handwerker bezahlen und ihrer Versicherungspflicht nachkommen.

Zur Teilnahme an Ausschreibungen von Generalunternehmern gibt es klare Regeln.
Von Vorteil und schon immer sehr wichtig sind gute Referenzen, denn zufriedene Kunden sind die beste Werbung für ein Unternehmen. Nimmt ein Subunternehmen an einer Ausschreibung teil, dann ist es sehr sinnvoll, entsprechend Akquise zu betreiben.
Dazu gehört nicht nur das Ausfüllen der Ausschreibung, sondern auch die persönliche Vorstellung der Firma beim Ausschreibenden. Persönliche Kontakte sind immer sehr wichtig. Manche Entscheidung zur Vergabe eines Auftrages ist schon gefallen, ohne dass der preiswerteste Bieter beauftragt wurde. Wenn das Angebot noch im Rahmen liegt, dann entscheidet manchmal der persönliche Kontakt. Auch gehört es dazu nach der Angebotsabgabe noch einmal Kontakt aufzunehmen und zu fragen, ob alles in Ordnung ist mit dem Angebot oder Änderungswünsche bestehen. Diese Vorgehensweise sichert eine angemessene Rendite und Arbeitsplätze.
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