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Ausführungen im Hochbaubereich

Letzte Änderung: 04.12.2014

Gebäude und Industrieanlagen

Im Bauwesen ist der Hochbaubereich neben dem Tiefbau ein Gebiet, das sich damit beschäftigt, Gebäude und Industrieanlagen zu errichten. Dabei wird der gewerbliche industrielle Bereich ebenfalls genauso wie der private Bereich abgedeckt. Der Hochbau geschieht meist nach dem vorbereitenden Arbeiten des Tiefbaus. Dabei sind vielerlei Bauunternehmen aus dem Handwerk damit beschäftigt, die Gebäude zu errichten. Im Einzelnen findet man im Hochbau die verschiedensten Gewerke vor. Grob zusammengefasst beschäftigt sich der Hochbau mit der Planung und Errichtung von Bauwerken. Auch Rekonstruktion und Instandhaltung von Bauwerken gehört mit in den Bereich Hochbau. Klar grenzt sich der Hochbau vom Tiefbau ab. Der Tiefbau bearbeitet alles, was auf oder unter der Geländelinie liegt. Der Hochbau ist für alles Darüberliegende zuständig.

Bauweisen im Hochbau

Der Hochbau gliedert sich in verschiedene Bereiche. Dazu zählt der Massivbau, der Holzrahmenbau, der Systembau, die Skelettbauweise und die Schottenbauweise. Diese Begriffe kennzeichnen die unterschiedlichen Bauweisen im Hochbau. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, richtet sich nach den Erfordernissen und individuellen Kriterien, die für das Bauwerk verlangt werden. Weiterhin wird noch unterschieden nach der Art der eingesetzten Materialien. Es gibt den Stahlbau und Stahlbetonbau, den Mauerwerksbau und Lehmbau, den Holzbau und die Holztafelbauweise, den Trockenbau und natürlich Bauwerke unter Einsatz von Mineralwolle und Spezialbaustoffen.

Foto:www.handwerkernet.de
2004 bis 2006 bau der Kölntriangle
2004 bis 2006 bau der Kölntriangle- 103m hoch und hat 29 Etagen.

Kategorien des Hochbau

Üblicherweise werden Hochbauprojekte auch noch nach den Anwendungsgebieten gegliedert. Es werden Verwaltungs- und Bankengebäude errichtet. Eine weitere Kategorie sind die Gebäude für das Gesundheitswesen. Universitäten und Berufsfachschulen benötigen spezielle Gebäude für Lehre und Forschung. Im öffentlichen Bereich entstehen Gebäude wie Stadthallen, Theater, Museen und Bürgerhäuser. Eine weitere Kategorie sind Wohngebäude und Hotels sowie auch Wohnheime. Für den Handel werden Kaufhäuser und Einkaufzentren von den Bauunternehmen des Hochbaus errichtet. Im Freizeitbereich geht es um die Errichtung von Freizeitanlagen und auch den Bau von Sportstätten. Der industrielle Bereich benötigt Werkhallen und Produktionsgebäude mit unterschiedlichen Anforderungen. Eine eindeutige Zuordnung zu Hochbau oder Tiefbau ist nicht immer möglich. Viele Bauwerke erfordern Teilleistungen aus beiden Bereichen.

Ausbildung wird vom Handwerk realisiert

Im Handwerk und der Industrie ist eine gute Ausbildung Grundvoraussetzung für fachmännische Arbeiten. Daher bilden viele Gewerke aus und ermöglichen es, somit mit einer guten Ausbildung den eigenen Nachwuchs zu sichern.
Ein Hauptteil der Ausbildung wird vom Handwerk realisiert. Dieses bildet viele junge Menschen in den einzelnen Gewerken des Hochbaus aus. Das Handwerk ist in vielen Bereichen sehr spezialisiert. Die Bauunternehmen bieten einzelne Gewerke an oder auch schlüsselfertige Erstellung von Gebäuden. Gerade das Handwerk hat eine sehr enge regionale Bindung und arbeitet oft sehr gut mit den anderen Partnern am Bau zusammen. Auch sind die Stärken und Qualitäten der einzelnen Unternehmen regional bekannt. Größere Bauvorhaben wie Sparkassen, Banken und Einkaufscenter werden dabei oftmals von einem Generalauftragnehmer geleitet, der viele Subunternehmer der einzelnen Gewerke beschäftigt und koordiniert.

Foto:www.handwerkernet.de
Baustelle

Architekten, Planern und Beratern

Die Beteiligten an einem Bauvorhaben sind klar festlegbar. Es gibt den Bauherrn oder auch Auftraggeber. Dieser beauftragt die Projektentwicklung bei Architekten, Planern und Beratern. Die bauausführenden Firmen sind dann die jeweiligen Bauunternehmen und Handwerksbetriebe. Für die Errichtung eines Gebäudes werden auch verschiedene Behörden mit hinzugezogen. Diese erteilen Genehmigungen und kontrollieren auch, ob das Bauvorhaben den behördlichen Auflagen entspricht. Ist das Gebäude fertiggestellt, kann es genutzt werden. Das kann bei Eigenheimen durch den Bauherrn selbst erfolgen oder auch durch Verkauf des Gebäudes beziehungsweise Vermietung an andere Nutzer.

Heutzutage ist es sehr üblich, die komplette Bauleistung gerade bei größeren Bauvorhaben einen Generalbauunternehmer zu übertragen. Dieser gewährleistet auch die Zusammenarbeit mit dem Planer oder auch den Planungsbüros. Zu den Bauberatungen, die regelmäßig während der Bauphase stattfinden, sitzen die Planer, die späteren Nutzer oder Bauherren, Subunternehmer und der Generalunternehmer immer beisammen und erörtern den Baufortschritt, eventuelle Änderungen, oder ob noch etwas organisiert werden muss. Die getroffenen Feststellungen werden im Bauprotokoll genau festgehalten. In der nächsten Bauberatung ist dann darüber Rechenschaft abzulegen und es werden neue Planungsziele beschlossen. Die Bauberatung dient zur Koordinierung der gesamten Bautätigkeit. Dies ist gerade bei größeren Bauvorhaben sehr wichtig. Die gerade am Bau beteiligten Subunternehmer bekommen klare Instruktionen und auch Unterlagen der Planer ausgehändigt.

Das Bauwesen hat eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung. Neben einer umfassenden Ausbildung für junge Menschen übernimmt gerade der Hochbau mit seinen spezialisierten Bauunternehmen vielerlei Aufgaben im privaten und öffentlichen Baubereich. Die Fachkenntnisse der beschäftigten Mitarbeiter ermöglichen es, hochwertige und sehr anspruchsvolle Bauwerke zu realisieren. Das zeigt sich in besonders interessanten Lösungen, die auch wesentlich das Städtebild und ländliche Bauvorhaben mit prägen.

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