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Leistungen und Ausführungen eines Heizungsbaubetriebs.

04.September.2011
Leistungen und Ausführungen eines Heizungsbaubetriebs.
Bei der Errichtung eines Neubaus oder der Renovierung von Gebäuden ist der Heizungsbaubetrieb ein wichtiger Partner aus dem Bereich Handwerk. Diese Betriebe haben ein erfahrenes Personal, welches durch eine fundierte Ausbildung in der Lage ist, Heizungsanlagen jeder Art zu erstellen. Dabei verstehen sich die Unternehmen für Heizungsbau als Dienstleistungsbetrieb für den privaten Bereich, gewerblichen Bereich und öffentlichen Bereich. Die Fachbetriebe der Branche sind bei der Planung, Errichtung und Wartung von Heizungsanlagen tätig. Dieser umfangreiche Bereich umfasst auch die Warmwasserversorgung in Gebäuden. Die Dienstleistungsbetriebe aus dem Heizungsbau sind hauptsächlich regional tätig. Größere Unternehmen arbeiten auch bundesweit und erstellen Gewerbebauten und Bürohäuser in Zusammenarbeit mit den anderen Gewerken der Bauindustrie und des Innenausbaus. Für größere Aufträge werden meist Ausschreibungen verfasst. Der Bieter mit dem überzeugendsten Angebot erhält dann den Zuschlag für die Ausführung der entsprechenden Leistungen. Spezielle Planungsbüros für Heizungsbau erarbeiten dafür im Vorfeld der Ausschreibung das Leistungsverzeichnis. Dieses enthält alle notwendigen Positionen für die Errichtung der neuen Heizungsanlage. Der am Auftrag interessierte Unternehmer versieht die Unterlagen mit Preisen und Produktbeschreibungen. Danach wird durch Fachleute bewertet, welches Angebot beauftragt wird. Das muss nicht immer das Preiswerteste sein, denn auch ökonomische Gesichtspunkte für Folgekosten spielen eine Rolle. Diese Verfahrensweise ist üblich bei größeren Aufträgen für Industrie, Handel und öffentliche Einrichtungen. Der private Bauherr fordert meist 2-3 Angebote unterschiedlicher regionaler Unternehmen aus der Branche ab und entscheidet sich dann für das optimale Unternehmen. Auch ist es üblich, ein Unternehmen zu beauftragen, dem man vertraut und das gute regionale Referenzen besitzt. Diese Verfahrensweisen gelten auch für andere Gewerke ähnlich.

Holzpellets als Brennstoff
Bild- Pelletkessel_in_Wohnhaus-Florian-Gerlach
Quelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/Pelletkessel_in_Wohnhaus.JPG
Foto:Florian-Gerlach

Die Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer endet mit dem Fachabschluss als Geselle. Dies ermöglicht dann weitere Qualifizierungen. So ist es möglich, den Meisterabschluss nach entsprechender Fortbildung abzulegen. Auch kann die Spezialisierung zum Kundendiensttechniker erfolgen. Weiterhin ist es möglich, eine Technikerausbildung zu absolvieren. Die Meisterausbildung und die Technikerausbildung können berufsbegleitend oder direkt erfolgen. Wichtige Kenntnisse in der Feuerungstechnik werden mit der Ausbildung vermittelt. Auch umfangreiche Fertigkeiten im Rohrleitungsbau sind für den Heizungsbauer notwendig. Das setzt natürlich umfangreiche handwerkliche Fertigkeiten voraus, wie beispielsweise schweißen, löten, biegen und vieles andere mehr. Auch ein gewisses Verständnis für elektronische und elektrische Steuerungs- und Regelungstechnik ist notwendig. Die heute installierten Heizungsanlagen arbeiten oftmals computergesteuert oder auch elektrisch gesteuert. Sensoren erfassen Messwerte, die dann mit den eingestellten Sollwerten durch einen Regelkreis abgeglichen werden.
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