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Leistungen und Ausführungen eines Heizungsbaubetriebs

von:Roland u. Barthenheier
Letzte Änderung: 03.11.2014
Leistungen und Ausführungen eines Heizungsbaubetriebs.
Bei der Errichtung eines Neubaus oder der Renovierung von Gebäuden ist der Heizungsbaubetrieb ein wichtiger Partner aus dem Bereich Handwerk. Diese Betriebe haben ein erfahrenes Personal, welches durch eine fundierte Ausbildung in der Lage ist, Heizungsanlagen jeder Art zu erstellen. Dabei verstehen sich die Unternehmen für Heizungsbau als Dienstleistungsbetrieb für den privaten Bereich, gewerblichen Bereich und öffentlichen Bereich. Die Fachbetriebe der Branche sind bei der Planung, Errichtung und Wartung von Heizungsanlagen tätig. Dieser umfangreiche Bereich umfasst auch die Warmwasserversorgung in Gebäuden. Die Dienstleistungsbetriebe aus dem Heizungsbau sind hauptsächlich regional tätig. Größere Unternehmen arbeiten auch bundesweit und erstellen Gewerbebauten und Bürohäuser in Zusammenarbeit mit den anderen Gewerken der Bauindustrie und des Innenausbaus.

© Jan Jansen - Fotolia.com
Heizungsbau

Für größere Aufträge werden meist Ausschreibungen verfasst. Der Bieter mit dem überzeugendsten Angebot erhält dann den Zuschlag für die Ausführung der entsprechenden Leistungen. Spezielle Planungsbüros für Heizungsbau erarbeiten dafür im Vorfeld der Ausschreibung das Leistungsverzeichnis. Dieses enthält alle notwendigen Positionen für die Errichtung der neuen Heizungsanlage. Der am Auftrag interessierte Unternehmer versieht die Unterlagen mit Preisen und Produktbeschreibungen. Danach wird durch Fachleute bewertet, welches Angebot beauftragt wird. Das muss nicht immer das Preiswerteste sein, denn auch ökonomische Gesichtspunkte für Folgekosten spielen eine Rolle. Diese Verfahrensweise ist üblich bei größeren Aufträgen für Industrie, Handel und öffentliche Einrichtungen. Der private Bauherr fordert meist 2-3 Angebote unterschiedlicher regionaler Unternehmen aus der Branche ab und entscheidet sich dann für das optimale Unternehmen. Auch ist es üblich, ein Unternehmen zu beauftragen, dem man vertraut und das gute regionale Referenzen besitzt. Diese Verfahrensweisen gelten auch für andere Gewerke ähnlich.

© Dan Race - Fotolia.com
Heizungsbaubetrieb

Die Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer endet mit dem Fachabschluss als Geselle. Dies ermöglicht dann weitere Qualifizierungen. So ist es möglich, den Meisterabschluss nach entsprechender Fortbildung abzulegen. Auch kann die Spezialisierung zum Kundendiensttechniker erfolgen. Weiterhin ist es möglich, eine Technikerausbildung zu absolvieren. Die Meisterausbildung und die Technikerausbildung können berufsbegleitend oder direkt erfolgen. Wichtige Kenntnisse in der Feuerungstechnik werden mit der Ausbildung vermittelt. Auch umfangreiche Fertigkeiten im Rohrleitungsbau sind für den Heizungsbauer notwendig. Das setzt natürlich umfangreiche handwerkliche Fertigkeiten voraus, wie beispielsweise schweißen, löten, biegen und vieles andere mehr. Auch ein gewisses Verständnis für elektronische und elektrische Steuerungs- und Regelungstechnik ist notwendig. Die heute installierten Heizungsanlagen arbeiten oftmals computergesteuert oder auch elektrisch gesteuert. Sensoren erfassen Messwerte, die dann mit den eingestellten Sollwerten durch einen Regelkreis abgeglichen werden.

Die möglichen Heizungsanlagen.

Die möglichen Heizungsarten sind zum einen die klassische Ölheizung mit einem Erd- oder auch Kellertank. Dies ermöglicht den Jahresvorrat an Heizenergie einmal im Jahr einzukaufen. Weiterhin hat sich die Gasfeuerungsanlage durchgesetzt, wenn Gas verfügbar ist. Dies spart den Bauaufwand für den Öltank inclusive auslaufsicherer Bauwerksabdichtung. Die Gasfeuerungsanlage ist sehr ökonomisch und sauber. Eine weitere Form der Heizungsanlagen ist der Einsatz der Brennwerttechnik. Diese hat eine höhere Energieausnutzung der Brennstoffe als bei herkömmlichen Anlagen. Auch die Pelletheizung und Mischsysteme sind möglich. Das können Heizungen mit normalem Verbrennungskessel für Holz mit der Alternative der Ölfeuerung sein. Gerne werden diese Heizkessel in Regionen eingesetzt, die natürlicherweise über viel Holz verfügen. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer Wärmepumpe. Verschiedene Varianten sind dabei realisierbar. Immer mehr setzen sich auch Solaranlagen mit Heizungsunterstützung durch. Da diese staatlich gefördert werden, sind sie zu einer ökonomisch sinnvollen Alternative geworden. Alle diese verschiedenen Heizungsformen können mit einer Fußbodenheizung, Wandheizung oder auch mit Heizkörpern ausgeführt werden. Auch Kombinationen sind möglich.

Der Heizungsbau berät und erstellt die gewünschten Anlagen. Dabei werden die einzelnen Komponenten bestellt und vor Ort eingebaut. Auch die Überprüfung und Abnahme der fertigen Anlage wird vom Fachbetrieb organisiert. Alle notwendigen Rohrleitungen und Verbindungen werden fachgerecht zu den jeweiligen Räumen geführt und die Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizung werden angeschlossen. Dies ist eine Komplettleistung vom Dienstleistungsbetrieb.

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