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Der Dachdecker

Leistungen und Ausführungen eines Dachdeckerbetriebs

von:Roland u. Barthenheier
18.02.2014

Ein wichtiger Abschnitt bei der Erstellung eines Hauses ist das Dach.
Dieses schützt die darunterliegende Bausubstanz vor Regen, Schnee und anderen Umwelteinflüssen. Nachdem der Dachstuhl durch den Zimmereibetrieb fertiggestellt wurde, geht es darum den Dachstuhl wetterfest zu machen.
Dazu gibt es die verschiedensten Varianten. Die kompetente Dachdeckerei berät dazu gern umfassend und stellt Vor- und Nachteile der einzelnen Dacheindeckungen gegenüber. Das erleichtert die Auswahl für den Bauherrn. Somit kann er den entsprechenden Auftrag erteilen.
Was genau verbaut wird, legt der Bauherr oder ein Architekt im Vorfeld fest. Regional gibt es aber auch einiges zu beachten. So schreiben bestimmte Gemeinden klar vor, welche Farben und welche Materialien zur Dacheindeckung eingesetzt werden dürfen. Eine Bauvoranfrage schafft da Klarheit, ob die gewünschten Dachelemente in der Region zulässig sind. Das Ganze ist keine Willkür der Behörden, sondern dient dazu, das im Bebauungsplan festgelegte äußere Stadtbild zu bewahren. Bei denkmalgeschützten Häusern gibt es sowieso klare Vorgaben und meist ist der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen. Daher ist eine umfangreiche Beratung sehr sinnvoll und sollte unbedingt in Anspruch genommen werden.

Foto:Stadtbild - Emden
Bild- Dächer in Emden
Foto:www.handwerkernet.de

Mit Schindeln, Kunstschiefer, Naturschiefer, Betondachsteinen und Tonziegeln

Der Dachdecker erbringt die verschiedensten Bauleistungen. Generell werden alle möglichen Dacharbeiten realisiert. Auch die Aufdachdämmung ist Aufgabe der Dachdeckerei. Die Dacheindeckung mit Schindeln, Kunstschiefer, Naturschiefer, Betondachsteinen und Tonziegeln ist die Standardtätigkeit für dieses Handwerk. Eine umfangreiche Ausbildung befähigt dazu, diese Arbeiten fachgerecht nach erteiltem Auftrag durchzuführen. Weitere Leistungen des Dachdeckerbetriebes ist die Ausführung von Flachdächern mit entsprechenden Schweißbahnen. Ebenso sind begrünte Flachdachflächen vor allem im städtischen Bereich üblich. Der zur Dacheindeckung erforderliche Gerüstbau wird vom Fachbetrieb erstellt oder extern beauftragt. Die Gerüste können dann auch für weitere Maurer- oder Verputzarbeiten verwendet werden. Auch der Dachklempner nutzt das einmal erstellte Gerüst und befestigt Dachrinnen oder auch Blitzschutz und stellt in Zusammenarbeit mit dem Dachdeckerfachbetrieb Übergänge und Schornsteinanschlüsse her.
Spezialisierte Firmen der Branche haben in einer speziellen Ausbildung für erneuerbare Energien Fertigkeiten erworben, die immer mehr gefragt sind.
Sie liefern und verbauen Solar- und Fotovoltaikelemente auf dem Dach. Diese Tätigkeit sollte unbedingt dem Fachmann überlassen werden, denn sonst können Beschädigungen des Daches auftreten. Weiterhin hat sich immer mehr der Dachausbau durchgesetzt. Somit sind Erker zu errichten und auch Terrassen oder Balkone sind teilweise im Dachbereich anzutreffen. Spezielle geradestehende und schräg eingebaute Wohnraumdachfenster müssen in der Dachfläche integriert werden. Ein weiteres Gebiet ist die Erstellung von Leichtdächern mit speziellen Formelementen. Wenn das Gebäude statisch keine großen Lasten tragen kann, dann ist ein Leichtdach oft die einzige Lösung. Besonders Bereiche mit geringer Dachschräge können mit diesen Formplatten bequem bedeckt werden.

Foto:Dacheindeckung
Dacheindeckung
Foto:www.handwerkernet.de

Die moderne Dachdeckerei kennt sich bestens aus, was es Neues in diesem Handwerk gibt. Entsprechende Ausbildung und auch Weiterbildung durch die Institutionen vom Handwerk oder auch durch Hersteller von Dachmaterialien garantieren ein breit verfügbares Wissen der ausführenden Handwerker. Musterausstellungen zu den möglichen Materialien und Ausführungen machen es dem Bauherrn einfacher das Richtige für sein Haus auszuwählen. Die fachgerechte Ausführung der Dachdeckerleistungen gibt viele Jahre Garantie für ein dichtes Dach.
Dabei ist zu beachten, dass die einsetzbaren Materialien unterschiedliche Haltbarkeit besitzen. Am langlebigsten ist wohl immer noch der Dachschiefer oder auch der gebrannte Dachziegel. Diese Werkstoffe haben eine sehr lange Tradition und werden noch genauso gefertigt wie vor Hunderten von Jahren. Neuere Materialien ahmen die Dachziegelform nach. Diese bestehen beispielsweise aus pulverbeschichteten Blechschindeln, die nach einem speziellen System miteinander verbunden werden. Das sind zwar preiswerte Alternativen, doch ob es wirklich preiswert ist, zeigt sich erst bei der Haltbarkeit des erstellten Daches. Außerdem haben natürliche Rohstoffe in Form von Schiefer oder gebranntem Ton viel bessere Werte für das Hausklima. Die Wahl hat aber jeder selbst und diese richtet sich zum einen nach den örtlichen Vorschriften, dem persönlichen Geschmack und natürlich nach dem einzusetzenden Geldbetrag.
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