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Bauwirtschaft in Deutschland.

von:Neumi u. Barthenheier
Letzte Änderung: 04.11.2014

Aktuelle Zahlen zu dem Bauhauptgewerbe

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum August 2013 preisbereinigt um 5,2 % zurückgegangen. Dabei sank die Baunachfrage im Hochbau um 4,7 % und im Tiefbau um 5,7 %.
Der Gesamtumsatz der Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Beschäftigten Personen ging gegenüber August 2013 um 3,5 % auf rund 5,8 Milliarden Euro zurück.
Ende August 2014 waren in diesen Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 411 000 Personen beschäftigt, dass waren etwa 3 000 Personen mehr als ein Jahr zuvor (+ 0,7 %).
In den ersten acht Monaten 2014 sanken die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 0,4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Dabei belief sich der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes von Januar bis August 2014 auf rund 40,0 Milliarden Euro und lag damit um 7,5 % über dem Niveau der ersten acht Monate 2013.
Quelle:www.destatis.de

Wenn über die Bauwirtschaft in Deutschland gesprochen wird, dann gibt es vielfältige Informationen. Entgegen manchen Behauptungen steht die Bauwirtschaft relativ gut da. Fest steht, dass die Bauwirtschaft die stärkste Einzelbranche der deutschen Volkswirtschaft ist. Sie erwirtschaftet circa 4 % des Bruttoinlandsprodukts, was mehr ist als bei jeder der anderen Branchen in der Wirtschaft. Die Bauwirtschaft hatte harte Zeiten hinter sich. Nach dem großen Bauboom bei der Vereinigung der beiden deutschen Staaten hat die Baubranche entscheidende Umstrukturierungen verzeichnen müssen. Es gibt eine klare Tendenz für kleinere Baubetriebe auf dem Markt. Das Bauhandwerk ist dabei, ein entscheidender Faktor der Bauwirtschaft zu werden. Die wirtschaftliche Situation gerade durch die letzten Krisen in den europäischen Wirtschaften hat der Baubranche nicht geschadet. Im Gegenteil, die Bauwirtschaft profitierte von den Maßnahmen, die beschlossen wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Es floss viel Geld in Strukturmaßnahmen und der Wohnungsbau ist immer noch der Hauptmotor dieser Branche.

Bild- Baustelle
Foto:www.handwerkernet.de

Das Bauhauptgewerbe in Deutschland.

Zum Bauhauptgewerbe gehören die Einzelbranchen Rohbau, Hoch- und Tiefbau, Straßen- und Landschaftsbau, Gerüstbau, Zimmerei und das Stuckateurgewerbe. In der Baubetriebe-Verodnung ist die gesamte Liste der zum Bauhauptgewerbe gehörenden Branchen aufgeführt.
Die Bauhilfsgewerbe tragen ebenfalls mit bei.
Das Baunebengewerbe genannt auch Ausbaugewerbe.
Unter dem Baunebengewerbe gliedert man alle Unternehmen ein, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken beschäftigen. Das ist einmal die komplette Haustechnik aber auch Schreiner, Bauschlosser, Maler, Tapezierer und Fußbodenleger . Dabei ist es unerheblich, ob es um Neubau oder Renovierung geht.

Diese Betriebe aus dem Bauhandwerk sind nicht direkt mit der Errichtung von Gebäuden befasst. Sie sind aber notwendig und schaffen unter anderem die Grundlagen, um ein Bauwerk zu errichten. Wichtige Vertreter dieser Baubranche sind die Leistungen für Bautransporte, Baureinigung und Entsorgung. Somit arbeiten diese Unternehmen eng zusammen mit den Gebäudeerstellenden Firmen und unterstützen somit die Baubetriebe.

Baustelle
Foto:www.handwerkernet.de

Ab 1993 wurde diese Einteilung durch EU-Gesetzgebung in Europa standardisiert und besteht jetzt aus fünf verschiedenen Zweigen. Dies sind die vorbereitenden Baustellenarbeiten, der Hoch- und Tiefbau, die Bauinstallation, sonstige Gewerke und die Vermietung von Baumaschinen. In Deutschland wird aber in vielen Publikationen über die Bauwirtschaft noch die alte Einteilung verwendet. Des weiteren gliedert sich die Bauwirtschaft in Deutschland in handwerkliche Betriebe und Industriebetriebe. Kriterien der Zuordnung sind die Betriebsgröße und der Jahresumsatz.
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