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Mit welchen Kosten muss ich für ein Massivhaus rechnen?

Massivhaus oder Fertighaus? Diese Frage wird oft mit Kostenvorteilen beim Fertighaus beantwortet. Doch so klar, wie sie einst war, ist die Lage schon lange nicht mehr.
Auch Massivhäuser sind heute zu attraktiven Preisen am Markt zu finden. Maßgeblich für die Kosten des Massivhauses sind dabei vielfältige Faktoren. Die wichtigsten wollen wir Ihnen im Folgenden zeigen:

Die Lage beeinflusst den Preis

Wichtigster Kostenfaktor für jede Immobilie ist die Lage. In der City, im Ballungsgebiet und begehrten Wohnlagen werden die Kosten für das Massivhaus deutlich höher ausfallen, als im ländlichen Raum. Grund dafür: Schon die Grundstückspreise sind in den bevorzugten Wohnlagen exorbitant höher.

Das Grundstück als Preisfaktor

Ein weiterer wichtiger Preisfaktor ist das Grundstück. Für dieses fällt nicht nur alleine der Kaufpreis an, sondern es gibt zahlreiche Nebenkosten zu beachten. Da sind die Kosten für Makler und Notar, für Grundbucheintrag, Grunderwerbsteuer und Vermessung. Diese Gebühren sind allerdings nicht bundesweit einheitlich geregelt, so dass hier erneut durch die Lage Preisdifferenzen auftreten können.
Zu beachten ist auch, ob das Grundstück bereits voll erschlossen ist und die Erschließungskosten auch bezahlt sind. Ist das nicht der Fall, kommen diese Kosten noch hinzu. Dabei müssen angehende Bauherren beachten, dass die Kosten für die Erschließung oft erst nach Jahren abgerechnet werden. So kann selbst das vollerschlossene Grundstück, das man erworben hat, noch weitere Kosten nach sich ziehen.

Die Bauweise als Preisfaktor

Ebenfalls spielt die Bauweise eine wichtige Rolle für den Preis des Massivhauses. Dieses ist nicht per se teurer als ein Fertighaus, denn es gibt mittlerweile viele Musterhäuser, die nach vorgefertigten Plänen gebaut werden, so dass teure Architektenleistungen entfallen. Wer sich allerdings für ein Architektenhaus entscheidet, bei dem der Bauherr alle seine Wünsche mit einplanen kann, muss natürlich mit höheren Kosten rechnen.

Der Anbieter ist entscheidend

Für einen günstigen Preis des Massivhauses kommt es außerdem auf die Wahl des richtigen Anbieters an. Hierbei sollten Bauherren mehrere Bauunternehmen genauer unter die Lupe nehmen und miteinander vergleichen. Dabei sollten Bauherren aber nicht nur auf die Massivhaus Preise achten, sondern vor allem darauf, welche Leistungen in den angebotenen Preisen mit enthalten sind. Im Durchschnitt sollte man aber von etwa 1.000 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ausgehen, abhängig davon, wie die Ausstattung aussehen und welche Materialien verwendet werden sollen.
Ausführlichere Infos zu Massivhaus Preisen finden Sie hier: http://www.massivhaus.de/ratgeber/massivhaus-preise-was-kosten-massivhauser-wirklich.html

Kann ich die Kosten für das Massivhaus senken?

Ja, es gibt viele Möglichkeiten, um die Kosten für das Massivhaus zu senken.
Die wichtigsten stellen wir im Folgenden kurz vor.

Grundstücksgröße verringern

Ein großes Grundstück ist natürlich ideal, um einen großen Garten anzulegen, einen Pool aufzustellen und ähnliches. Je größer allerdings das Grundstück, desto teurer ist es in der Regel auch. Daher ist es ratsam, bei einem knappen Budget auf ein kleineres Grundstück zu setzen. Das senkt auch die Kosten für Makler, Notar und Grunderwerbsteuer.

Muss der Keller wirklich sein?

Aus platztechnischer Sicht ist ein Keller sehr gut. Er bietet reichlich Stauraum und auch die Isolierung des gesamten Hauses lässt sich durch die Unterkellerung verbessern.
Allerdings kostet der Keller viel Geld. Rund 20.000 Euro zusätzliche Kosten fallen durch die Vollunterkellerung an, Geld, das man sich unter Umständen sparen kann.

Wie ausgefallen muss die Bauform sein?

Sparen lässt sich auch bei der Wahl der Bauform des Massivhauses. So sieht ein Haus mit Giebeln, Erkern und verwinkelten Räumen sicher gut aus, kostet aufgrund der aufwändigen Gestaltung allerdings auch deutlich mehr, als ein schlichtes Haus. Daher ist die Frage berechtigt, wie ausgefallen das Haus tatsächlich sein muss. Übrigens: Viele kleine Räume sorgen ebenfalls für Mehrkosten, günstiger wird es mit weniger, aber dafür größeren Räumen.

Eigenleistungen helfen beim Sparen

Einer der wichtigsten Faktoren, um die Kosten für das Massivhaus zu drücken, sind Eigenleistungen. Wer möglichst viele Arbeiten auf dem Bau selbst ausführt, kann dadurch kräftig sparen. Allerdings droht hier auch die Gefahr der Selbstüberschätzung.
Bauherren sollten genau kalkulieren: In der Regel gehen sie einem Vollzeitjob nach, so dass nur nach Feierabend und an den Wochenenden Zeit bleibt, die Eigenleistungen zu erbringen. Das bedeutet: Es gibt wenig Zeit und viel Arbeit, dadurch kann sich bei einer zu hohen Eigenleistung der Einzugstermin deutlich nach hinten verschieben. Ganz nebenbei muss beachtet werden, dass die anhaltende Doppelbelastung von Hausbau und Beruf vielen Menschen zu viel wird. Hier sollte man sich keinesfalls überschätzen.
Das gilt ebenfalls für die Art der Eigenleistungen. Elektro- und Sanitärinstallationen sollten nur dann in Eigenleistung durchgeführt werden, wenn man das fachliche Know-How hat.
Quelle:www.massivhaus.de

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