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Aufgaben einer Hausverwaltung

30.12.2014

Eine Hausverwaltung hat vielerlei Aufgaben.

Wen oder welche Firma man mit der Verwaltung der Immobilien beauftragt, sollte im Vorfeld vor der Vergabe des Auftrages genau geprüft werden. Es gilt nicht umsonst die alte Weisheit, dass mit einer professionellen Hausverwaltung viel Geld gespart werden kann. Die Ersparnis liegt oft um ein Vielfaches höher, als wenn man die Hausverwaltung in Eigenregie übernimmt. Das liegt daran, dass bei der Verwaltung von Immobilien schon eine entsprechende Ausbildung und viel Erfahrung erforderlich ist.

Foto:www.handwerkernet.de
Foto: Sankt Gallen- Gallusplatz
Foto: Sankt Gallen, mit Sicht zum Gallusplatz

Die Hausverwaltung besitzt ein vielfältiges Aufgabenspektrum bei der Vermietung, der Beauftragung der Handwerker, wenn notwendig sowie bei der Erstellung der Nebenkostenabrechnung. Auch die Renovierung von Immobilien durch fachkundige Handwerker kann die Hausverwaltung organisieren.
Somit wird der Eigentümer entlastet und der Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilie garantiert.

Typische Aufgaben der Hausverwaltung

Besonders typische Aufgaben der Hausverwaltung sind beispielsweise die Erstellung eines Bewirtschaftungsplanes.
Dieser beinhaltet alle relevanten Maßnahmen, die durchgeführt werden sollen und auch die Aufschlüsselung der erforderlichen Kosten. Eventuelle geplante Ausgaben für Renovierung und Instandhaltung sind mit einzukalkulieren. Auch die Vermietung mit geringstmöglichem Leerstand ist eine wichtige Aufgabe der professionellen Hausverwaltung. Die korrekte Zahlung der Mieten muss kontrolliert werden. Die Bildung von Rücklagen für Renovierung und Instandhaltung ist zu realisieren. Das kaufmännische und technische Management der Immobilien geht komplett an die Immobilienverwaltung über.
Weiterhin gehört eine gewissenhafte Dokumentierung aller Vorgänge zu den Aufgaben des Hausverwalters.

Bei der Vermietung sind die geeigneten Mietinteressenten auszuwählen und die Mietverträge abzuschließen. Eventuelle Mietstreitigkeiten sind zu bearbeiten und Außenstände bei der Mietzahlung sowie eventuell dadurch bedingte Kündigungen zu realisieren. Auch ist es notwendig, berechtigte Ansprüche der Vermieter zu gewährleisten.
Das betrifft Ordnung und Sicherheit im Haus sowie die ständige Instandhaltung aller Gemeinschaftsanlagen und der Bausubstanz. Zur Ordnung gehören zum Beispiel die regelmäßige Durchführung der Hausordnung und die Gewährleistung der Anliegerpflichten.
Zur Sicherheit gehören das Gewährleisten von Brandschutz und die ordentliche Funktionsweise der haustechnischen Anlagen.

Foto:www.handwerkernet.de
Foto- Feuerwehrauto

Die verwalteten Gelder sollen buchhalterisch genau erfasst werden. Dem Eigentümer sind auf Verlangen und nach Abschluss des Geschäftsjahres eine korrekte Abrechnung und Unterlagen über die Vermietung und Nebenkostenabrechnung vorzulegen. Für die Mieter ist ebenfalls eine entsprechend gesetzlich gültige Nebenkostenabrechnung zu erstellen oder an entsprechende Serviceunternehmen für die Nebenkostenabrechnung zu beauftragen. Aufträge für die laufende Instandhaltung und Renovierung sind entsprechend dem Bewirtschaftungsplan dem Handwerker zu erteilen und deren Ausführung zu überwachen sowie die Rechnungen zu zahlen. Die Hausverwaltung hat wirtschaftlich optimal alle Maßnahmen durchzuführen. Sie ist dazu dem Eigentümer der Immobilien Rechenschaft pflichtig.

Wichtig für eine gute Hausverwaltung ist die Auswahl des Hausverwalters oder entsprechenden Unternehmens. Daher sollte der Immobilieneigentümer bei der Auswahl Sorgfalt walten lassen. Für diesen Beruf gibt es gesetzlich keine einheitlichen Qualitätsstandards. Eine Berufsausbildung in der Bewirtschaftung von Immobilien ist sehr hilfreich bei der Bewertung. Auch sollten vom Hausverwalter regelmäßig Weiterbildungen besucht werden, um bei den gesetzlichen Bestimmungen auf aktuellem Stand zu sein. Unbedingt ist vom Eigentümer der Nachweis der Vermögensschadenshaftpflichtversicherung zu kontrollieren. Die Police sollte über eine ausreichende Deckungssumme verfügen, um im Ernstfall vom Hausverwalter Schadensersatz für grob fehlerhafte Entscheidungen einzufordern.

Bei Häusern mit Eigentumswohnungen ist es auch notwendig, die entsprechenden Umlagen von dem Wohnungseigentümer der jeweiligen Wohnung einzuziehen und damit zu wirtschaften. Die Eigentümerversammlung ist zu organisieren, soweit es sich um mehrere Eigentümer handelt, entsprechend Rechenschaft abzulegen und über Bauvorhaben zu informieren. Der Verwalter hat aber bei seiner Tätigkeit auch Grenzen zu beachten. So darf er ohne Zustimmung vom Immobilieneigentümer das Konto nicht überziehen und auch keine Kredite aufnehmen.
Kostenintensive Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind vom Eigentümer oder der Eigentümerversammlung zu bestätigen. Erst dann dürfen Handwerker diese Maßnahmen im Auftrag der Hausverwaltung durchführen. Das alles ist vertraglich bei Aufnahme der Tätigkeit festzulegen, um nachher Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Foto:www.handwerkernet.de
Foto- Dächer von Emden

Sehr wichtig ist auch die Planung der kontinuierlichen Instandhaltung. Somit lassen sich viele Havarien schon im Vorfeld ausschließen. Notdienste sind bekanntlich nicht billig und werden bei einer guten Bewirtschaftung kaum benötigt.

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