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Holz - universeller Baustoff für den Innen- und Außenbereich

Holz ist nicht nur ein nachwachsender Rohstoff, sondern stellt aufgrund seiner Eigenschaften auch ein ideales Baumaterial dar. Darüber hinaus gestalten sich bei der Verwendung von einheimischem Holz sowohl Energieverbrauch als auch Transportwege entsprechend gering, was sich positiv auf die Öko-Bilanz auswirkt. Werden Produkte aus Holz am Ende ihrer Lebensdauer energetisch verwertet - etwa durch Verwendung als Brennmaterial - bewirkt dies im Regelfall eine positive Energiebilanz, da meist mehr Energie geliefert wird, als zur Herstellung verbraucht wurde.
Auch hinsichtlich der Emission von Kohlendioxid (CO2) ist die Bilanz ausgeglichen, es wird nur soviel CO2 emittiert, wie der Baum während seiner Lebensdauer aufzunehmen in der Lage war.
Nachhaltige Bewirtschaftung (diese ist dann gegeben, wenn der Waldbestand intakt ist und naturnah bewirtschaftet wird) des einheimischen Holzbestandes trägt somit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. Daraus folgt, dass die Verwendung von Tropenhölzern aus Beständen des tropischen Regenwalds nicht als nachhaltige Nutzung bezeichnet werden kann, da Regenwaldgebiete einen wesentlichen Bestandteil des globalen Ökosystems darstellen und aufgrund exzessiver Rodung als besonders gefährdet gelten. Ob Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt, kann anhand von Zertifikaten festgestellt werden, allgemein verbreitet ist derzeit das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council), welches weltweit anerkannt wird.

© KB3 - Fotolia.com
Fertigbau-Häusern

Einsatz in Fertigbau-Häusern

Unbehandeltes Holz zeichnet sich durch hohe Druck- und Zugfestigkeit aus, schafft ein behagliches Wohnklima und verfügt über ausgezeichnete Wärme- und Schalldämmeigenschaften. In Holzbauweise errichtete Gebäude können zu einem hohen Grad vorgefertigt werden und eignen sich deshalb besonders für Fertighausbauten. Es ist in jedem Fall darauf zu achten, dass Bauholz absolut trocken ist, mangelhaft getrocknetes oder frisch geschnittenes Holz begünstigt die Bildung von Schimmelpilz.
Im Regelfall bedarf Holz keiner chemischen Behandlung, durch seine hohe Zugfestigkeit ist überdies die Gefahr von Rissbildungen minimal. Holz kann als Werkstoff entweder im Verbund oder in massiver Form eingesetzt werden, im Verbundverbau weist Holz jedoch aufgrund eingeschränkter Recycling-Fähigkeit eine schlechtere Öko-Bilanz auf, was inbesondere bei Brettschichtholz, welches über geleimte Schichten verfügt, schlagend wird.
Vorgefertigte Bausysteme ermöglichen heute eine Vielzahl von Ausbauvarianten und Gestaltungsmöglichkeiten bei entsprechend geringer Bauzeit.
Holz ist in jedem Fall ein zukunftssicherer Rohstoff. Sollte die Nachfrage nach Bauholz steigen, kann diese - nachhaltige und ökonomische Bewirtschaftung vorausgesetzt - aus heimischen Waldbeständen problemlos gedeckt werden, während bei mineralischen Baustoffen aufgrund von regionalen Engpässen mitunter weite Transportwege in Kauf genommen werden müssen.

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